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Leben in der Stadt zu Corona-Zeiten

Eine Jugendliche hat die Beine hochgelegt und arbeitet an einem Laptop.

Medienkompetenz

Mehr als Knöpfe drücken

Kennt ihr das? Schon kleine Kinder können sich relativ problemlos Ausmalbilder aus dem Inernet suchen, ohne dass es ihnen jemand erklärt hätte. Mit dem Smartphone kennen sich die Kleinen auch sehr schnell aus. Und eine App auf dem Tablet zu starten, ist schon für die Jüngsten ein „Kinderspiel". Um zu lernen, wie all diese Geräte zu bedienen sind, brauchen Kinder kaum Unterstützung. Programme werden immer benutzerfreundlicher entwickelt. Dadurch, dass die meisten Kinder schon früh mit Medien in Berührung kommen, haben sie einen ganz selbstverständlichen Umgang damit. Sie probieren einfach aus und lernen dabei ständig dazu – wie Menüs funktionieren, wie man mit der Maus umgeht, wozu die Knöpfe an der Fernbedienung da sind.

Doch das, was Kinder für einen sinnvollen Umgang mit Medien brauchen, ist sehr viel mehr. Fachleute nennen es „Medienkompetenz“. Dabei geht darum, dass Kinder lernen, für sich selbst Sinnvolles und Interessantes aus dem großen Medienangebot auszuwählen, statt wahllos zu konsumieren, die Inhalte einzuordnen und zu verarbeiten, Medienangebote und Werbung kritisch zu beurteilen, Medienbotschaften zu hinterfragen und sich nicht von der Anziehungskraft von Medienklischees einfangen zu lassen, Medien auch dazu zu nutzen, kreativ zu sein und sich mit anderen auszutauschen. All dies lernen Kinder nicht von allein: Sie brauchen hierbei die Begleitung der Eltern oder anderer Erwachsener, also das, was man unter Medienerziehung versteht.

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